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| 16 Dezember | A 24€ B 18€ C 13€ D 9€ | Aplicables descuentos habituales | |||||
Producciones Andrea D´Odorico
Von Luigi Pirandello
Dramaturgie Juan C. Plaza-Asperilla
Mit Fidel Almansa, Jorge Calvo, Lola Casamayor, Lara Grube, José Luis Patiño,
Juan Ribó und
Antonio Zabálburu
Regie Natalia Menéndez
> Dauer 1.50 Std. (o/P)
Das groβe literarische Reifeprojekt des Luigi Pirandello heiβt Cuentos por un año; 365 Erzählungen, aus denen am Ende nur 241 wurden, da der Tod des Autors ihn daran hinderte sie zu vervollständigen. In diesen Erzählungen wich Pirandello von der Wirklichkeit ab, um seinen Ideen mit eher humoristischen und fantasievollen Zügen Ausdruck zu verleihen. Es handelt sich um eine Vision, die Parallelen zu seiner Dramaturgie aufweist, wo die Illusion, die Absurdität der menschlichen Existenz oder die Unmöglichkeit die Wahrheit zu kennen zu den charakteristischen Merkmalen zählen.
Tantas voces… stellt einige dieser Leben vor, die in den Geschichten und den Theaterstücken von Pirandello entstanden sind. Eine Auswahl der bekanntesten und von den Kritikern am meisten geschätzten Werke des Autors: Tengo tantas cosas que contarle (Ich hab dir so viel zu erzählen)…, La casa de Granella (Das Haus von Granella), El hombre de la flor en la boca (Der Mann mit der Blume im Mund), Limones de Sicilia (Limonen aus Sizilien), El certificado (Die Bescheinigung) und Alguien ha muerto en el hotel (Im Hotel ist jemand gestorben). Beinahe vierzig Personen, die von sieben vielseitigen Schauspielern interpretiert werden. Ein Mosaik des Italiens von Anfang des 20. Jh. in dem uns eine zerbrochene und paradoxerweise dennoch kompakte Welt vorgestellt wird, wo alle und alles in Betracht gezogen werden/wird. … Stimmen, Stimmen …, so viele Stimmen …
Der italienische Schriftsteller und Nobelpreisträger Luigi Pirandello (1867-1936) wird als einer der gröβten Dramatiker des 20. Jh. angesehen und er wurde im Jahre 1921 durch die Veröffentlichung seines Werks Sechs Personen suchen einen Autor weltweit bekannt. Ohne jeglichen Glauben in die festgelegten moralischen, politischen und religiösen Systeme, und von der Existenz eines sich zwischen den Instinkten und der Vernunft abspielenden Konflikts überzeugt, brachte der Autor mithilfe seines makabren und verblüffenden Humors seinen tief greifenden Pessimismus und sein Bedauern über den zweifelhaften und schmerzvollen menschlichen Charakter zum Ausdruck.
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