FEDRA

Freitag, 22 Januar, 21.00 h.
Samstag, 23 Januar, 20.00 h.
Sonntag, 24 Januar, 19.00 h.
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16 Dezember A 24€  B 18€  C 13€  D 9€ Aplicables descuentos habituales

Pentación Espectáculos


Version  Juan Mayorga über Euripides, Seneca und Racine

Schauspieler  Ana Belén, Chema Muñoz, Fran Perea, Víctor Elías,
Alicia Hermida und Javier Ruiz de Alegría
Regie  José Carlos Plaza

> Dauer 1.30 Std. (o/P)

Phädra ist die groβartigste jemals erzählte Liebesgeschichte und sie neu zu erzählen stellt eine wunderbare Herausforderung dar -aber auch eine groβe Verantwortung- . Von Zeit zu Zeit ist es nötig die Frau wieder zu entdecken, die sich entgegen ihres Interesses und dem Interesse ihrer Liebsten, entgegen den Gesetzen der Stadt und der Familie, entgegen dem Gräuel, das ihre eigene Leidenschaft in ihr hervorruft, der Strafe des Theseus und der Verachtung des Hippolytus aussetzt und sich voll und ganz der Liebe hingibt. Ihre unrechtmäβige Liebe zu ihrem Stiefsohn behauptet sich gegenüber allen anderen Dingen. Kein Mensch hat je so geliebt wie Phädra. Sie zwingt uns dazu über unsere eigene Liebesfähigkeit nachzudenken.


Der Mythos ist so stark, dass er immer und immer wieder auf die Bühne zurückkehren will. Meine Version nährt sich nicht nur von dem Hippolytus des Euripides, sondern ebenfalls von der Phädra Senecas und der von Racine. Sie stützt sich auf all diese Versionen, folgt jedoch keiner der in diesen festgelegten  Regeln. So wie all die erwähnten Autoren habe ich mich dazu entschieden die Fabel in die mythische Zeit zu verlegen, wobei ich auf eine Aktualisierung des Werks oder seine Verlegung in eine historische Zeitepoche verzichtet habe.“  JUAN MAYORGA




Mit einigen Abweichungen erzählt der Mythos wie Theseus (König von Athen), der mit der Amazonenkönigin Hippolyte verheiratet ist, beschlieβt eine Ehe mit Phädra zu schlieβen, Tochter des Minos (König von Kreta). Am selben Tag der Hochzeit stirbt die von Theseus verstoβene Hippolyte als andere Amazonen sie zu befreien versuchten. Hippolyte und Theseus haben einen gemeinsamen Sohn und Phädra verliebt sich bis über beide Ohren in diesen. Hippolytus lehnt sie aus Respekt gegenüber seinem Vater ab und weil ein Verhältnis zwischen beiden inzestuös gewesen wäre. Um zu vermeiden, dass Hippolytus seinem Vater Theseus über die Liebe von Phädra zu ihm verrät, macht diese ihn glauben, das es sein Sohn Hippolytus war, der versucht hat sie zu schänden. Zornerfüllt verbannt Theseus seinen Sohn Hippolytus und verlangt von Poseidon seinen Tod. Phädra, von ihrer Schuld erdrückt, erhängt sich.

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