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| 01 September | A 21€ B 16€ C 12€ D 7€ | Aplicables descuentos habituales | |||||
Direktor ENRIQUE ARTURO DIEMECKE
Violoncello TATIANA VASSILJEVA
Konzert in h-Moll für Violoncello und Orchester, Op. 104, A. Dvorák
Die Sinfonie Nr. 4 in es-Dur „Die Romantische”, Ed. Novak 1878/80, A. Brückner
Zwei grosse, in diesem Konzert vereinte Meisterstücke der Repertoires dieser zwei Komponisten stellen sehr bedeutende Beispiele der ästhetischen Unruhe, die ihre musikalische Schaffung charakterisieren, dar. Im Falle von Dvorák, ausgezeichneter Vertreter der tschechischen Musik, stehen wir vor einem Künstler, der sich nicht nur mit der Volksmusik seines Landes sondern des gesamten südöstlichen Raumes Europas identifizierte. Die mährischen, slowakischen, ukrainischen und sogar jugoslawischen Klänge lassen sich in seiner umfangreichen Produktion identifizieren.
Bruckner erreicht mit seiner Vierten Sinfonie „Die Romantische” seine erste grosse Zufriedenstellung als Sinfonist. Die zur Ausarbeitung investierte Zeit und der grosse, zum Feinschliff erbrachte Aufwand lohnten sich. Seine Ruhelosigkeit als Sinfoniekomponist, wodurch er sich in der Musikgeschichte bekannt machte, entsteht in seiner vollen Reife, nach langer Erfahrung als Organist. Diese wird deutlich aus seiner Orchestrierung erkenntlich, wo sich seine Fixierung auf die Familie der Metallblasinstrumente zeigt. Desweiteren ist er auf seinen unerschütterlichen katholischen Glauben in die Heilige Dreifaltigkeit, welche sich auch im Finale zeigt, fixiert.
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