F. MENDELSSOHN, H. BERLIOZ

Freitag, 04 Juni, 20.30 h.
Samstag, 05 Juni, 20.00 h.
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18 Dezember A 27€  B 20€  C 15€  D 10€

Direktorin VIRGINIA MARTÍNEZ
Sopran MARÍA ESPADA
Sopran ROSA MIRANDA

CHOR CÁRMINA NOVA
Direktor JAVIER SERRANO

Die Hebriden, Op.26, (Ouvertüre), F. Mendelssohn
Die Sommernächte, Op.7, H. Berlioz
Ein Sommernachtstraum, Op.21 y 61, F. Mendelssohn

Die heraufbeschwörende Ouvertüre von Mendelsohn Die Hebriden dient als Portikus’ dieses sommerlichen Programms, das die Saison 2009-10 abschlie?t. Zwei romantische Komponisten, denen man zahlreiche Male ihre Verdienste absprechen wollte, dem einen, weil er zu „klassisch“ war, dem anderen, weil er in einem so wenig romantischen Land geboren war –das wird zumindest gesagt– wie Frankreich. Es verbleibt jedoch ihre Musik, die mit der Kraft ihrer überwältigenden Schönheit und Einzigartigkeit einen herausragenden Platz im Pantheon der romantischen Musik fordert.

Die Klarheit und Schlichtheit der Form, der melodisch betonte und flie?ende Impuls, das Gleichgewicht, selbst die Symmetrie, die subtile Einheit und die Leichtigkeit definieren die Musik von Mendelsohn. Die Überwindung der traditionell strukturierten Formen, die Unvermeidbarkeit des narrativen Prozesses, die Gabe zur häufig unregelmä?igen Melodie, die fixe Idee, der entnervende Rhythmus, die gepflegte Dynamik, die Brillanz der Gestaltung zeichnen Berlioz aus. Das Leben und die Charakterpersönlichkeit der beiden sind sehr unterschiedlich, doch beide sind empfindlich für die literarischen und poetischen Anregungen der Welt, die sie umgibt.

Die Sommernächte
(Les nuits d'été) und Ein Sommernachtstraum, op. 61 wurden praktisch zur selben Zeit an den Tag gebracht. Doch für Mendelsohn war diese beiläufige Musik, die er für eine Aufführung des Werks von William Shakespeare am 14. Oktober 1843 komponierte, eines seiner letzten Kompositionen. Die Harmonie zwischen dem Stil der berechtigterweise berühmten Ouvertüre, die er entwarf, als er 17 Jahre alt war, und den restlichen Stücken für weiblichen Chor, zwei Sopransängerinnen und Orchester, stellt die überraschende Frühreife seines geschliffenen und poetischen Stils unter Beweis. Während Berlioz nach seinem Werk Die Sommernächte noch viele weitere Werke komponieren würde. Diese Partitur wurde als Gruppe von sechs Liedern für Gesang und Klavier zu Texten des Poeten Théophile Gautier geschaffen, die der Komponist selbst für Orchester transkribierte. Hugh Macdonald zweifelt nicht daran diese Komposition als eines der besten Werke hervorzuheben, um die Kunst Berlioz genie?en zu können. Eine hervorragende Art und Weise die Musiksaison abzuschlie?en: Wir wünschen Ihnen einen frohen Sommer.

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