W.A. MOZART, A. BRÜCKNER

Freitag, 21 Mai, 20.30 h.
Samstag, 22 Mai, 20.00 h.
· Ticket sale · Preise · Eintrittskarten kaufen · Siehe Kapazität
18 Dezember A 21€  B 16€  C 12€  D 7€ Aplicables descuentos habituales

Direktor JOSEP CABALLÉ
Klavier ERIC LE SAGE

Konzert Nr. 12 für Klavier und Orchester in A-dur, Kv. 414, W.A. Mozart
Symphonie Nr. 7 in E-dur, A. Brückner

Auf der einen Seite strahlend, verfeinert, poetisch; auf der anderen Seite majestätisch, ernst, monumental. Dies sind einige der Bezeichnungen, die jeweils dem Konzert Nr. 12 für Klavier und Orchester in A-dur, Kv. 414, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und der Symphonie Nr. 7 in E-dur, von Anton Brückner (1824-1896) verliehen wurden. Lyrik und künstlerische Grö?e besiegeln die Loblieder auf beide. Das glückliche Zusammentreffen beider Werke in einer selben Musiksitzung offenbart das Undefinierbare und das Ungreifbare des künstlerischen Genies.

Die Musik durchlief einen langen Weg in dem gerade mal einem Jahrhundert, das die zwei fast schon antagonistischen Partituren (Mozart begann sein Konzert im Jahre 1782 zu schreiben und  Brückner seine Symphonie im Jahre 1881), aber vor allem stellen diese die so unterschiedlichen Persönlichkeiten der beiden Komponisten unter Beweis. Und dennoch, beide suchten und benötigten eine Anerkennung der Stadt, in der sie sich niedergelassen hatten, nämlich Wien, das im künstlerischen Sinne sowohl in der einen, als auch in der anderen Zeit ganz einfach prächtig und glanzvoll war. Mozart, mit seinen 26 Jahren, war gerade in der österreichischen Hauptstadt angekommen. Um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen und sich bekannt zu geben komponierte er eine Reihe von Konzerten für Klavier, um diese auch selbst zu interpretieren, darunter dieses Kv. 414. Er erreicht sein Ziel zur Genüge: im Verlaufe mehrerer Jahre kann man es wiederholte Male auf mehr oder weniger privaten oder weniger privaten Musikabenden hören, und Mozart erhielt gro?en Beifall und wurde als Komponist, Interpret und Meister reklamiert. Ende des Jahres 1785 trübte sich der Horizont wesentlich mehr ein.

Brückner, im Alter von 57 Jahren, hatte im Jahre 1881 als Komponist einen Misserfolg nach dem anderen angesammelt. Es fehlte nur noch wenig Zeit, bis sein Glück sich ändern sollte: der berühmte Direktor Arthur Nikisch bekommt die Partitur der Siebten Symphonie zu Gesicht und nimmt sich deren Erstaufführung als persönliches Vorhaben zu Herzen. Und so geschieht es dann auch im Jahre 1884 in Leibzig, wo das Werk zu einem durchschlagenden Erfolg wird, der sich in anderen deutschen Städten wiederholte. Nach so vielen negativen und scharfen Kritiken traut sich der Komponist immer noch nicht es in Wien bekannt zu geben. Schlie?lich jedoch lässt er sich dazu überzeugen und erhält dann auch den lang ersehnten und hoch verdienten gebührenden Applaus. 

Accesibilidad | Mapa web | Aviso legal