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| 18 Dezember | A 36€ B 27€ C 20€ D 12€ | Aplicables descuentos habituales | |||||
Direktor SALVADOR MAS
Solisten
ERIC STOKLOSSA Tenor
CHRISTINE WOLFF Sopran
STEPHAN LOGES Bariton
CLARE WILKINSON Mezzosopran
KNABENCHOR STA. Mª DE LA VICTORIA
Direktor NARCISO PÉREZ DEL CAMPO
CORAL CÁRMINA NOVA
Direktor JAVIER SERRANO
Die Matthäus-Passion, BWV244, J.S. Bach
„In dieser Woche habe ich die Matthäus-Passion des göttlichen Bach dreimal gehört, jedes Mal mit demselben Gefühl von unermesslicher Bewunderung. Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium; dies ist die Musik der Willensverweigerung, ohne jegliche Spuren von Askese.“ Dies sind Worte des Philosophen Nietzsche aus dem Jahre 1870. Das gleiche Gefühl von Bewunderung bleibt bis heute bestehen, zweieinhalb Jahrhunderte nach seiner Erstaufführung im Jahre 1729 (1727, wie manche sagen): Johann Sebastian Bach ist weiterhin einer der verehrtesten Komponisten und die Matthäus-Passion ist nicht nur eine der emblematischsten Kompositionen, sondern nach Meinung zahlreicher Menschen eine der unentbehrlichen künstlerischen Kreationen der westlichen Kultur.
Bach, obwohl er aufgrund seiner enormen Arbeit al Kantor von Leibzig überlastet war, zeichnete sich als gewissenhafter und prinzipientreuer Komponist aus. Bei der Ausarbeitung dieser Passion ging er au?erdem besonders sorgfältig vor. Bei dieser musikalischen Reflexion und Intensivierung des Textes aus dem Evangelium berücksichtigte er instrumentale sowie gesangliche Ressourcen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die ihm zur Verfügung stehenden Mittel überschritten: zwei Chöre mit ihren Solisten und zwei Orchester mit Kontinuum (unter den Instrumenten müssen wir auf den präzisen und wunderschönen Einsatz der Gelegenheitssolisten hinweisen, Geigen, Oboe d'amore, Oboe de caccia oder der Flöten). Eine anspruchsvolle Partitur ist stets eine Herausforderung für ihre Interpreten, vor allem für die Gesangstimmen. Der Chor Cármina Nova und der Knabenchor Sta. Mª de la Victoria zusammen mit Solisten von anerkanntem Prestige und das Philharmonische Orchester aus Málaga nehmen die Herausforderung an, nachdem das Werk mehr als ein Jahrzehnt nicht mehr im Programm des Orchesters war, die Genialität eines Werks neu zu entdecken, das zutiefst ausdrucksvoll und voller Kontraste ist, ein Werk, das zur „Wonne der Gemüter“ und zur Ehre Gottes geschrieben wurde.