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| 18 Dezember | A 21€ B 16€ C 12€ D 7€ | ||||||
Direktor MIGUEL ANGEL GÓMEZ MARTÍNEZ
Symphonie Nr. 3 in es dur, Op.97 “Rheinische” , R. Schumann
Iberia, I. Albéniz / E. Fernández Arbós
Evocación - El Puerto - Triana - Corpus Christie en Sevilla - El Albaicín
Navarra, I. Albéniz / E. Fernández Arbós
Es ist schwierig die heraufbeschwörende Kraft der Musik zu unterschätzen. Robert Schumann dachte zuerst daran seine Symphonie Nr. 3 in es-dur, Op.97 „Episode eines Lebens an den Ufern des Rheins“ zu nennen. Isaac Albéniz untertitelt seine Iberia „Doce nuevas impresiones“ und nennt sie Triana, El Albaicín, Rondeña, Málaga,… Der deutsche Komponist lebt zu der Zeit inmitten seiner schöpferischen Entfaltung, es sollte die letzte vor seinem tragischen Ende sein. Er hatte sich gerade an einem neuen Ort niedergelassen, um die Stelle des musikalischen Leiters der Stadt Düsseldorf zu übernehmen. Der spanische Musiker lebt mehr als ein Jahrzehnt in Frankreich und scheint sich zu der Zeit mit gewisser Melancholie an seinen Geburtsort zu erinnern, bei dem er das Gefühl hat, dass er ihn wahrscheinlich nicht wieder sehen wird.
Sowohl Schumann, als auch Albéniz werden wohl ohne irgendwelche Einwände als Meister des Klaviers angesehen, vor allem aufgrund ihrer Charakterstücke, die in der Lage sind mit kurzen und geschickten Pinselstrichen eine Welt voller Anregungen zu schaffen. So z.B. Navarra und die musikalischen Rahmen der Iberia. Es gibt auch welche, die in den zentralen Bewegungen von „Rheinische“ denselben Geist der pianistischen Szenen Schumanns erkannt haben.
Dieses Lob an Schumann und Albéniz wurden traditionell auf mehr oder weniger inzisive Weise hinsichtlich ihrer Fähigkeiten als Orchestermeister zensiert. Arnold Schoenberg und viele andere autorisierte Stimmen beantragten auf energische Weise ein Urteil, dass für die wertvolle Orchestermusik Schumanns gerechter ausfallen sollte. Das gleiche fordert er nach seiner Erstaufführung im Königlichen Theater für die Oper Merlín von Albéniz. Doch vor einem Jahrhundert hatten selbst die Freunde des katalanischen Komponisten nicht viel Vertrauen in seine Orchesterwerke. Einer von ihnen, der Geiger, Pädagoge, Komponist und Orchesterdirektor Enrique Fernández Arbós, der von den Wohlklängen der Iberia überwältigt war, beschloss einige ihrer Stücke zu orchestrieren. Albéniz hatte dieselbe Absicht, gab dieses Projekt aber dann auf. Heute ist der Komponist Fernández Arbós aber vor allem deshalb bekannt, nämlich aufgrund seiner brillanten Orchestrierung der Iberia.