LA FLAUTA MÁGICA (Die Zauberflöte)

Freitag, 26 Juni, 21.00 h.
Sonntag, 28 Juni, 20.30 h.
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19 Januar A 75€  B 56€  C 40€  D 22€

PRODUKTION DES THEATER VILLAMARTA VON JEREZ DE LA FRONTERA (Cadiz)

Oper in zwei Akten mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) und Textbuch von Emanuel Schikaneder. Sie wurde am 30. September 1791 im Theater an der Wien erstaufgeführt

Pamina  OFELIA SALA
Tamino  JOSÉ LUIS SOLA 
Papageno 
ENRIC MARTÍNEZ-CASTIGNANI (*)
Königin der Nacht  MILAGROS POBLADOR
Sarastro  FRANCISCO SANTIAGO 
Sprecher  JOSÉ MANUEL DÍAZ 
Papagena  ANA NEBOT 
Monostatos  ENRIQUE VIANA 
Drei Damen  MERCEDES ARCURI
                     AMANDA SERNA
                     MARINA PARDO
Priester  GERARDO LÓPEZ
(*)  Aufgrund eines häuslichen Unfalls kann Simón Orfila nicht an dieser Produktion teilnehmen.

PHILHARMONIEORCHESTER AUS MALAGA
OPERNCHOR MALAGA
CHOR DER KINDER DER GEMEINDE DE MADRID

Bühnenleitung  FRANCISCO LÓPEZ
Chorleitung  FRANCISCO HEREDIA
Musikalische Leitung  LORENZO RAMOS

Die Zauberflöte sticht unter den Opern Mozarts hervor. Der Komponist überging die Aspekte der Melodie oder eine Vortrags und wollte, vor allem, eine rein musikalisches Werk erschaffen; ein Singspiel, mit dem er es schaffte, den verschiedenen Zutaten der französischen Romanze zur italienischen Arie, bis hin zum deutschen Lied, eine Einheit zu geben. Gewiss ist, dass sie viel mehr als nur eine komische Volksoper ist. Abgesehen von der wunderbaren Ouvertüre mit der sie beginnt, finden wir Passagen einer unzweifelhaften Lyrik, wie die von Tamino und Pamina, sehr virtuose Szenen des barocken canto fiorito, sowie spektakulären Koloraturen mit der Stimme der Reina de la Noche (Königin der Nacht) und fast religiöse Musik in den Szenen, die mit Sarastro in Verbindung stehen und der, der in eigenen Szenen des Singspiels auf das Konto von Papageno, Papagena und den Drei Damen geht.
Bei der Erstaufführung der Zauberflöte war Mozart 35 Jahre alt und hatte noch zwei Monate zu leben. Der Theaterunternehmer Emmanuel Schikaneder machte schlechte wirtschaftliche Zeiten durch und auch der Komponist, sein großer Jugendfreund, befand sich in einer ähnlichen Situation. Er beschloss für ihn ein Werk zu schreiben, das Geld einbringen könnte. Nachdem bekannt wurde, dass ein rivalisierendes Theater eine Oper mit ähnlichem Inhalt erstaufführen wollte, modifizierte man die Handlung komplett und versah sie mit einer symbolischen Bedeutung in Übereinstimmung mit gewissen Freimaurer-Praktiken, einer Loge, denen beide angehörten. Das mythische und wunderbare Element hob sich in der Zauberflöte hervor. 
Die Oper wurde am 30. September 1781 in Wien erstaufgeführt und die romantische und phantastische Art, verbuchte einen riesigen Erfolg. Der Erfolg war vom ersten Moment herzlich und einstimmig, was sie zu einem Referenztitel des Opernrepertoires machte und für viele sogar zu einer der besten Opern der Geschichte. Für Beethoven und Wagner war sie ein Meisterwerk und Goethe und Hesse waren große Bewunderer dieser Oper.
Mit einem großen Aufgebot an Versionen (auch Klassen), wird sie heute in zwei Akten dargeboten, wie sie anfangs gedacht war. Die Kontraste der einzelnen Personen – sie illustrieren die Polaritäten, wie das Gute und das Schlechte, das Licht und der Schatten, Liebe und Hass, Gewissheit und Rätsel, Wirklichkeit und Träume -, die Vielfalt der Situationen und die komischen und dramatischen Effekte des Textbuchs, baten musikalische Ressourcen, die Mozart zu nutzen verstand. 

In einem imaginären alten Ägypten begibt sich Prinz Tamino auf der Flucht vor einem Drachen in das Gebiet der Königin der Nacht. Einige Zofen zeigen Tamino ein Bild von Pamina, der vom Zauberer Sarastro entführten Tochter der Herrscherin. Von ihrer Schönheit überwältigt, schlägt Tamino der Königin vor, die Tochter, im Gegenzug ihrer Freilassung, zu heiraten. Dazu wird er die Zauberflöte verwenden, sowie die Begleitung des Vogelfängers Papageno.  Als er im Reich Sarastros ankommt, entdeckt Tamino, dass die Realität eine ganz andere ist und entschließt sich, nicht zurückzukehren. Aber, um bleiben zu können und zum Tempel der Weisen zu gehören, muss er eine Reihe an schwierigen Prüfungen bestehen, die er schließlich schafft.  Zu guter Letzt werden die Königin der Nacht und die Kräfte des Bösen besiegt und die zwei Liebenden vereinen sich für immer. 

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