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| 23 November | A 75€ B 56€ C 40€ D 22€ | ||||||
Oper in drei Akten von G. Puccini nach dem Textbuch von G. Giacosa und L. Illica, auf dem Werk von D. Belasco basierend, welche wiederum durch die Erzählung von J.L. Long inspiriert ist.
1904 an der Scala von Mailand erstaufgeführt.
Produktion mit dem PALACIO DE FESTIVALES DE CANTABRIA und
dem GRAN TEATRO DE CÓRDOBA unter der Mitwirkung des PALAU ALTEA
Mit HIROMI OMURA, GUILLERMO OROZCO, MANUEL LANZA, MARINA RODRÍGUEZ CUSÍ,
EMILIO SÁNCHEZ, JOSEP FERRER, CELESTINO VARELA, MARÍA DOLORES GARCÍA, und anderen
OPERNCHOR MÁLAGA
PHILHARMONIEORCHESTER MÁLAGA
Bühnendirektor LINDSAY KEMP
Chorleitung FRANCISCO HEREDIA
Musikalische Leitung ANGELO CAVALLARO
Dauer 2.30h (Mit Pause)
Madame Butterfly ist nach Aussage des Autors ”die gefühlvollste und die fesselndste Oper, die ich je entworfen habe“. Sie zeigt die Rückkehr zum psychologischen Drama, auf intimste Weise, und regt zur aufmerksamen Beobachtung der inneren Bewegungen und der Poesie der kleinen Dinge an. Obwohl das technische Niveau sehr hoch ist, erscheint das Plastische der Melodie, die Harmonie, die Nuancen des Orchesters und die Anwendung der Leitmotive angemessener und gibt den Vorrang den Objekten, immer funktionell bleibend in den expressiven Anforderungen. Pucchini, der sich leidenschaftlich seiner kleinen Hauptdarstellerin widmet, beginnt mit Begeisterung volkstümliche Musik, Kultur und die Rituale Japans zu studieren. Er untersucht sogar den weiblichen japanischen Stimmklang. Es ist die Exotik, die den grössten Teil des Werkes beherrscht, trotzdem wirkt es erstaunlicherweise nicht geziehrt und ist unzertrennlich mit der Qualität der Partitur verbunden.
Die ganze Oper konzentriert sich auf die Person der Butterfly und den in Tragödie determinierten Verlauf. Die Person des Pinkerton ist eine widersprüchliche Figur und in ihm spiegelt sich die unwiderstehliche Liebe Puccinis zu seinem Geschöpf wieder. Die anderen Figuren sind nicht mehr als Karikaturen.
Die erste und einzige Aufführung der Originalversion an der Scala wurde unter den Zwischenrufen eines ungehaltenen Publikums zum Misserfolg. Die endgültige Version wurde drei Monate später am Grossen Theater von Brescia vorgestellt und erreichte einen triumphalen Erfolg.