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| 22 September | A 27€ B 20€ C 15€ D 10€ | Aplicables descuentos habituales | |||||
Eifman Ballet Theatre
Von Boris Eifman inspiriert im gleichnnamigen Werk von Alexander S. Pushkin
Musik P.I. Tchaikovsky und A. Sitkovetsky
Choreographie und Regie Boris Eifman
> Dauer 1.45 h. (mit Pause)
Auf dem Versepos in zwei Akten von A.S. Pushkin Onegin basiert, erhalten wir - trotz Beibehaltung der Poesie und Philosophie des Originalwerks –die Möglichkeit, das Stück aus einem aktuellen Blickwinkel kennenzulernen.
Eugene Onegin ist einer der gefragtesten Singles Sankt Petersburgs des 19. Jahrhunderts, welcher, nachdem er sein gesamtes Vermögen vergeudet hat, von seinem Onkel Landgüter erbt. Er zieht aufs Land und lernt seinen Nachbarn Vladimir Lensky kennen, der ihm die Schwester seiner Verlobten - Olga Larin - vorstellt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebsaffäre, der ein Missverständnis im Wege steht, welches Onegin zur Flucht treibt.
Der Name von Boris Eifman wird mit den interessantesten und wagemutigsten Interpretationen klassischer Werke in Verbindung gebracht, indem er sowohl ihre Form als auch ihren Inhalt wieder aufleben lässt. Für Onegin mischt der prestigeträchtige Choreograph klassische mit moderner Musik, Realität mit Phantasie, was eine machtvolle, emotionale Erfahrung hervorruft.
Warum habe ich dieses Versepos ausgewählt? Bekannt als die „Enzyklopädie des russischen Lebens”, in Eugene Onegin sah und erkannte Pushkin einen bemerkenswert zutreffenden Archetypen des russischen Charakters der damaligen Zeit, wobei er ein poetisches Bild der russischen, mysteriösen, unvorhersehbaren und unglaublich sinnlichen Seele schafft. Sich für ein Ballett in diesem Werk zu inspirieren, stellt einen weiteren Versuch dar, die tiefste Spiritualität über den Tanz auszudrücken. Ich sah mich gezwungen, dieses Experiment zu wagen, um mir eine mich lange Zeit quälende Frage zu beantworten. Wie lässt sich die russische Seele heutzutage beschreiben? Boris Eifman